Die Anwartschaftsversicherung spielt eine wichtige Rolle im deutschen Gesundheitssystem, besonders für Versicherte, die ihre Private Krankenversicherung für eine bestimmte Zeit ruhen lassen müssen, aber später wieder unter den gleichen Bedingungen in sie zurückkehren möchten. Eine solche Option bietet finanzielle Planbarkeit und schützt davor, dass bei späterem Wiedereinstieg neue Risikoprüfungen oder höhere Beiträge fällig werden
Was ist eine Anwartschaftsversicherung?
Eine Anwartschaftsversicherung ist keine klassische Versicherung, die während der gesamten Laufzeit Leistungen erstattet. Stattdessen handelt es sich um eine vertragliche Regelung, mit der ein bestehender Versicherungsvertrag zeitweise ruhend gestellt werden kann. Während dieser Phase besteht kein aktiver Leistungsanspruch, jedoch bleiben die ursprünglichen Vertragsrechte erhalten.
Der zentrale Zweck einer Anwartschaftsversicherung liegt darin, dem Versicherten die Möglichkeit zu geben, seinen bisherigen Versicherungsschutz zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen. Dabei gelten weiterhin die Bedingungen, die zum Zeitpunkt des ursprünglichen Vertragsabschlusses vereinbart wurden. Der Gesundheitszustand wird bei der Wiederaufnahme nicht erneut bewertet, und auch das Eintrittsalter bleibt maßgeblich für die Beitragsberechnung.

Ohne eine Anwartschaftsversicherung müsste bei einer Rückkehr in die private Krankenversicherung ein neuer Antrag gestellt werden. In diesem Fall würde eine erneute Gesundheitsprüfung erfolgen, und der Versicherer könnte Zuschläge oder Leistungsausschlüsse festlegen. Unter bestimmten Umständen wäre sogar eine Ablehnung denkbar. Die Anwartschaftsversicherung schützt vor solchen Folgen, indem sie den rechtlichen Anspruch auf Fortführung des ursprünglichen Vertrags sichert.
In der Praxis zahlt der Versicherte während der Anwartschaft einen reduzierten Beitrag. Die Höhe richtet sich nach Art und Umfang der Anwartschaft. Obwohl in dieser Zeit keine Leistungen in Anspruch genommen werden können, bleibt der Zugang zum vorherigen Tarif erhalten. Damit dient die Anwartschaftsversicherung als Absicherung für zukünftige Entscheidungen und Lebensverläufe.
Arten der Anwartschaftsversicherung
Eine Anwartschaftsversicherung kann in unterschiedlichen Ausführungen abgeschlossen werden. Grundsätzlich wird zwischen zwei Varianten unterschieden: der kleinen und der großen Anwartschaft. Beide Formen verfolgen das Ziel, den Zugang zur privaten Krankenversicherung für einen späteren Zeitpunkt zu sichern, unterscheiden sich jedoch im Umfang der gesicherten Vertragsbestandteile und in der späteren Beitragswirkung.
Kleine Anwartschaft
Die kleine Anwartschaft stellt die grundlegende Form der Anwartschaftsversicherung dar. Sie konzentriert sich vor allem auf die Absicherung des aktuellen Gesundheitszustands zum Zeitpunkt des Abschlusses. Während der Laufzeit der Anwartschaft ruht der eigentliche Versicherungsschutz, dennoch bleibt das Recht erhalten, später wieder in die private Krankenversicherung zurückzukehren.
Der wesentliche Vorteil der kleinen Anwartschaft besteht darin, dass bei der erneuten Aktivierung des Vertrags keine neue Gesundheitsprüfung erforderlich ist. Der Versicherte muss keine gesundheitsbezogenen Angaben erneut machen, selbst wenn sich der Gesundheitszustand während der Anwartschaft verändert hat.
Konkret bedeutet dies:
- Es erfolgt keine erneute Beantwortung von Gesundheitsfragen bei der Rückkehr in die PKV.
- Das bei Vertragsbeginn festgelegte Eintrittsalter bleibt als Grundlage bestehen.
- Der ursprüngliche Tarif kann in der Regel wieder aufgenommen werden.
Die kleine Anwartschaft eignet sich insbesondere für Situationen, in denen die Unterbrechung der privaten Krankenversicherung zeitlich überschaubar ist. Sie wird häufig gewählt, wenn davon ausgegangen wird, dass sich der Gesundheitszustand während der Pause nicht wesentlich verändert oder wenn die Anwartschaft nur für einen begrenzten Zeitraum benötigt wird.

Große Anwartschaft
Die große Anwartschaft bietet einen weitergehenden Schutz innerhalb der Anwartschaftsversicherung. Neben der Sicherung des Gesundheitszustands bleibt hier auch das ursprüngliche Eintrittsalter erhalten. Dieses Eintrittsalter ist ein zentraler Faktor für die spätere Beitragsberechnung in der privaten Krankenversicherung.
Während der Anwartschaft wird das Eintrittsalter „fortgeschrieben“, sodass der Versicherte bei der späteren Rückkehr nicht als älterer Neukunde eingestuft wird. Ohne eine große Anwartschaft würde der Beitrag bei einem erneuten Einstieg häufig deutlich höher ausfallen, da das aktuelle Lebensalter angesetzt wird.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der großen Anwartschaft betrifft die Bildung von Alterungsrückstellungen. Diese werden während der Anwartschaft weitergeführt und wirken sich langfristig auf die Beitragshöhe aus.
Die große Anwartschaft bietet damit folgende Vorteile:
- Keine erneute Gesundheitsprüfung bei Wiederaufnahme der privaten Krankenversicherung.
- Das ursprüngliche Eintrittsalter bleibt für die spätere Beitragsberechnung maßgeblich.
- Alterungsrückstellungen werden auch während der Anwartschaft weiter berücksichtigt.
Durch diese Merkmale bleibt der spätere Beitrag des wieder aufgenommenen Krankenversicherungstarifs tendenziell stabiler als bei einem vollständigen Neuabschluss. Die große Anwartschaft wird daher häufig gewählt, wenn eine längere Unterbrechung der privaten Krankenversicherung absehbar ist oder wenn langfristige Planungssicherheit im Vordergrund steht.
Wann ist eine Anwartschaftsversicherung sinnvoll?
Wenn sich berufliche oder private Rahmenbedingungen ändern, kann auch der Krankenversicherungsstatus betroffen sein. In solchen Übergangsphasen möchten viele Versicherte ihre bisherigen Vertragsrechte bewahren, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder unter denselben Bedingungen abgesichert zu sein. Eine Anwartschaftsversicherung bietet hierfür eine rechtliche Grundlage, da sie den bestehenden Vertrag während einer Pause sichert und eine spätere Rückkehr ermöglicht.
- Eine Anwartschaftsversicherung ist sinnvoll, wenn eine selbstständige Tätigkeit zeitweise unterbrochen wird und ein Angestelltenverhältnis aufgenommen wird, bei dem Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung entsteht.
- Sie sichert den Anspruch, nach Ende der Pflichtversicherung wieder in die private Krankenversicherung zurückzukehren, ohne einen neuen Antrag stellen zu müssen.
- Steigt das Einkommen später erneut über die maßgebliche Grenze, kann der ursprüngliche private Tarif wieder aktiviert werden.
- Auch Angestellte mit einem Einkommen nahe an der Versicherungspflichtgrenze können betroffen sein, da sich diese Grenze ändern kann.
- Fällt das Einkommen aufgrund solcher Anpassungen unter die Grenze, bleibt durch die Anwartschaftsversicherung der frühere Vertrag erhalten.
- Eine Verringerung der Arbeitszeit, etwa durch Teilzeit oder familiäre Gründe, kann ebenfalls zu Versicherungspflicht führen; die Anwartschaft schützt in dieser Phase den bisherigen Tarif.
- Bei längeren Aufenthalten im Ausland, zum Beispiel für Studium oder berufliche Tätigkeiten, besteht oft eine alternative Absicherung.
- Während dieser Zeit kann die private Krankenversicherung ruhen, ohne dass der Zugang zum bisherigen Tarif verloren geht.
- Nach der Rückkehr aus dem Ausland ist die Wiederaufnahme des früheren Versicherungsschutzes möglich, sofern die Anwartschaftsversicherung besteht.
- Für Beschäftigte im öffentlichen Dienst ist die Anwartschaftsversicherung relevant, wenn während der aktiven Dienstzeit freie Heilfürsorge gewährt wird.
- Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst entfällt diese Leistung, sodass eine private Absicherung wieder erforderlich wird.
- Die Anwartschaft sichert den Übergang in die private Krankenversicherung zu den zuvor vereinbarten Bedingungen.
- Polizeibeamte, Feuerwehrangehörige und ähnliche Berufsgruppen können durch eine frühzeitige Anwartschaft spätere Nachteile vermeiden.
- Auch Anwärter im öffentlichen Dienst können ihre späteren Optionen durch eine Anwartschaftsversicherung festhalten.
- Bei längeren beruflichen Unterbrechungen, etwa für Qualifizierungen oder Neuorientierungen, bleibt der bestehende Vertrag gesichert.
- Wer mit wiederholten Änderungen des Versicherungsstatus rechnet, erhält durch die Anwartschaftsversicherung Planungssicherheit für die Zukunft.
- Insgesamt dient die Anwartschaftsversicherung dazu, bestehende Vertragskonditionen zu bewahren, auch wenn der Versicherungsschutz vorübergehend nicht aktiv ist.

Vorteile und Nachteile der Anwartschaftsversicherung
| Vorteile der Anwartschaftsversicherung | Nachteile der Anwartschaftsversicherung |
| Kein Verlust des bisherigen Gesundheitsstatus bei einer späteren Rückkehr in die private Krankenversicherung. | Während der Anwartschaft besteht kein aktiver Versicherungsschutz bei Krankheit oder Behandlung. |
| Wiedereinstieg in die private Krankenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung. | Beiträge zur Anwartschaftsversicherung müssen weiter gezahlt werden, obwohl keine Leistungen erfolgen. |
| Bei der großen Anwartschaft bleibt das ursprüngliche Eintrittsalter für die spätere Beitragsberechnung bestehen. | Bei sehr langen Anwartschaftszeiten kann der spätere Beitrag höher ausfallen als erwartet. |
| Schutz vor Zuschlägen oder Leistungsausschlüssen bei erneuter Aufnahme. | Die Anwartschaft ersetzt keine Krankenversicherung und bietet keinen Kostenschutz im Alltag. |
| Bessere Planbarkeit bei beruflichen oder privaten Übergangsphasen. | Die Kosten der Anwartschaftsversicherung summieren sich über längere Zeiträume. |
| Sicherung der bisherigen Tarifkonditionen für die Zukunft. | Nicht jede Lebenssituation erfordert zwingend eine Anwartschaftsversicherung. |
Beispiele für eine Anwartschaftsversicherung
Anwartschaftsversicherung für Studierende
Studierende, die während ihres Studiums privat krankenversichert sind, stehen nach dem Abschluss häufig vor einem Wechsel der Versicherungsform. Der erste Berufseinstieg geht oft mit einem Einkommen einher, das unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. In diesem Fall besteht eine Pflicht zur Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Durch eine Anwartschaftsversicherung kann der bestehende private Krankenversicherungstarif während dieser Phase pausieren. Obwohl keine Leistungen aus der privaten Versicherung bezogen werden, bleibt der Zugang zu den ursprünglich vereinbarten Bedingungen erhalten. Damit sichern sich junge Absolventinnen und Absolventen die Vorteile eines frühen Vertragsabschlusses für einen späteren Zeitpunkt.
Dieses Vorgehen ist ebenfalls für Personen relevant, die eine Beamtenlaufbahn anstreben. Bereits im Referendariat oder während der Ausbildung kann eine Anwartschaftsversicherung vereinbart werden, um den späteren Eintritt in die private Krankenversicherung unter bekannten Konditionen vorzubereiten.
Anwartschaftsversicherung bei Auslandsaufenthalten
Angestellte, die zeitlich befristet im Ausland tätig sind, sowie Privatpersonen, die sich für längere Zeit außerhalb Deutschlands aufhalten, benötigen in der Regel eine Krankenversicherung im jeweiligen Aufenthaltsland oder eine internationale Absicherung. Während dieser Zeit ist der bestehende deutsche Versicherungsschutz oft nicht erforderlich.
Mit einer Anwartschaftsversicherung bleibt der private Krankenversicherungstarif in Deutschland erhalten, obwohl der aktive Schutz ruht. Nach der Rückkehr kann der frühere Versicherungsschutz wieder aufgenommen werden, ohne dass neue Vertragsbedingungen festgelegt werden.

Da der ursprüngliche Vertrag nicht beendet wird, besteht kein Risiko, dass der spätere Wiedereintritt mit höheren Beiträgen oder Einschränkungen verbunden ist. Die Anwartschaftsversicherung dient hier als vertragliche Absicherung für die Zeit nach dem Auslandsaufenthalt.
Anwartschaftsversicherung für Beamte
Bestimmte Berufsgruppen im öffentlichen Dienst, etwa Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, Soldaten oder Feuerwehrangehörige, erhalten während ihrer aktiven Dienstzeit freie Heilfürsorge. In dieser Phase übernimmt der Dienstherr die Kosten der medizinischen Versorgung, sodass keine private Vollversicherung erforderlich ist.
Nach dem Ende der aktiven Dienstzeit ändert sich die Situation. Dann sind die Betroffenen selbst für ihren Krankenversicherungsschutz verantwortlich und erhalten häufig nur noch Beihilfe. Eine frühzeitig abgeschlossene Anwartschaftsversicherung stellt sicher, dass der Zugang zur privaten Krankenversicherung zu den früher vereinbarten Konditionen bestehen bleibt.
Wer bereits in jungen Jahren eine Anwartschaftsversicherung abgeschlossen hat, kann im späteren Lebensabschnitt von Tarifen profitieren, die auf dem damaligen Gesundheitszustand und Eintrittsalter basieren. Dadurch lassen sich langfristig stabile Vertragsbedingungen sichern.
Was kostet eine Anwartschaftsversicherung?
Die Kosten einer Anwartschaftsversicherung richten sich in erster Linie nach dem bestehenden Tarif der privaten Krankenversicherung sowie nach der gewählten Form der Anwartschaft. Abhängig von diesen Faktoren kann der monatliche Beitrag unterschiedlich hoch ausfallen.
Bei einer kleinen Anwartschaft liegt der Beitrag meist bei einem vergleichsweise niedrigen Anteil des bisherigen PKV-Beitrags. Häufig bewegt sich dieser Wert im Bereich von etwa 5 bis 10 Prozent des regulären Tarifbeitrags.

Die große Anwartschaft ist mit höheren Kosten verbunden. In vielen Fällen beträgt der Beitrag hierfür rund 30 bis 45 Prozent des aktuellen PKV-Beitrags, da weitergehende tarifliche Grundlagen für die spätere Rückkehr erhalten bleiben.
Für Kinder und Jugendliche gelten in zahlreichen Tarifen gesonderte Regelungen. Der Beitrag zur Anwartschaftsversicherung wird hier oft pauschal festgelegt und liegt in der Regel bei circa 6 Prozent des ursprünglichen PKV-Beitrags. Diese Berechnung erfolgt unabhängig davon, welche Form der Anwartschaft gewählt wird.
Wer genauer wissen möchte, welche Kosten im individuellen Fall entstehen, kann sich persönlich oder telefonisch beraten lassen, um die passende Anwartschaftsversicherung auszuwählen und offene Punkte zu klären.
Häufige Fragen zur Anwartschaftsversicherung
Was ist der Zweck einer Anwartschaftsversicherung?
Eine Anwartschaftsversicherung dient dazu, bestehende Rechte aus einer privaten Krankenversicherung für die Zukunft zu sichern. Während der Anwartschaft ruht der aktive Versicherungsschutz, der spätere Zugang zu den bisherigen Vertragsbedingungen bleibt jedoch bestehen.
Wann kommt eine Anwartschaftsversicherung infrage?
Eine Anwartschaftsversicherung ist sinnvoll, wenn der private Krankenversicherungsschutz vorübergehend nicht benötigt wird, zum Beispiel durch einen Wechsel des Versicherungsstatus, eine berufliche Veränderung oder einen längeren Aufenthalt im Ausland.
Besteht während der Anwartschaft Anspruch auf Leistungen?
Nein, während der Anwartschaft werden keine Kosten für medizinische Behandlungen übernommen. Die Anwartschaftsversicherung stellt keinen aktiven Krankenversicherungsschutz dar, sondern sichert lediglich den späteren Wiedereinstieg.
Welche Rechte bleiben durch eine Anwartschaftsversicherung erhalten?
Je nach Art der Anwartschaft bleiben der Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Abschlusses sowie gegebenenfalls das ursprüngliche Eintrittsalter für eine spätere Rückkehr maßgeblich. Dadurch wird ein erneuter Vertragsabschluss unter veränderten Bedingungen vermieden.
Wer kann eine Anwartschaftsversicherung abschließen?
Grundsätzlich kommt eine Anwartschaftsversicherung für Personen infrage, die bereits privat krankenversichert sind oder waren. Häufig betrifft dies Selbstständige, Angestellte mit wechselndem Einkommen, Studierende nach dem Abschluss oder Personen im öffentlichen Dienst.

Kann eine Anwartschaftsversicherung zeitlich begrenzt werden?
Ja, die Dauer der Anwartschaft richtet sich nach der individuellen Vereinbarung. Sie kann für einen absehbaren Zeitraum bestehen oder auch länger fortgeführt werden, solange die vertraglichen Regelungen eingehalten werden.
Ist eine Kündigung der Anwartschaftsversicherung möglich?
Eine Anwartschaftsversicherung kann unter bestimmten Voraussetzungen beendet werden. In der Regel gelten hierfür vertraglich festgelegte Fristen, die sich am Versicherungsjahr orientieren.
Welche Unterschiede gibt es zwischen kleiner und großer Anwartschaft?
Die kleine Anwartschaft sichert vor allem den Gesundheitszustand für eine spätere Rückkehr. Die große Anwartschaft berücksichtigt darüber hinaus das ursprüngliche Eintrittsalter und wirkt sich damit auf die spätere Beitragsberechnung aus.
Entstehen während der Anwartschaft Kosten?
Ja, auch während der Anwartschaft fallen Beiträge an. Diese liegen jedoch deutlich unter dem Beitrag einer aktiven privaten Krankenversicherung und richten sich nach Tarif und Art der Anwartschaftsversicherung.
Für wen ist eine langfristige Anwartschaft sinnvoll?
Eine längere Anwartschaft kann passend sein, wenn bereits feststeht, dass der private Krankenversicherungsschutz erst nach mehreren Jahren wieder benötigt wird. In solchen Fällen bleibt der Zugang zu früheren Vertragsbedingungen erhalten.
Fazit: Wann lohnt sich eine Anwartschaftsversicherung?
Eine Anwartschaftsversicherung lohnt sich vor allem für Personen, die ihre private Krankenversicherung aussetzen müssen, aber später unter den bisherigen Bedingungen wieder einsteigen wollen. Sie sichert den Gesundheitsstatus, verhindert erneute Prüfungen und kann im Fall der großen Anwartschaft sogar dazu beitragen, dass das ursprüngliche Eintrittsalter bei der Beitragsberechnung erhalten bleibt.
Ob Sie eine kleine oder große Anwartschaft wählen, hängt von Ihrer individuellen Situation ab. In jedem Fall ist eine gründliche Analyse Ihrer Lebensplanung und Versicherungsbedürfnisse ratsam, ehe Sie diese Option in Anspruch nehmen.
Mehr erfahren: